Schneider-Schott-Musikpreis

Der Kölner Organist und Komponist der Kunst-Station Sankt Peter erhält den Schneider-Schott-Musikpreis der Stadt Mainz. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 14. September 2018 im Rahmen eines Konzertes an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz verliehen. Der Preis wurde im Jahr 1986 von dem Musikverleger Heinz Schneider-Schott gestiftet und wird alle zwei Jahre abwechselnd an Komponisten und Interpreten verliehen.

Die Begründung der Jury: „Mit dem Orgelvirtuosen Dominik Susteck erhält ein Interpret und Komponist den Schneider-Schott-Musikpreis, der seinem Instrument und dessen lebendiger Neu-Erfindung vielfältige und nachhaltige Impulse verleiht. Als Komponist und Organist an der Kunst-Station Sankt Peter Köln hat er dort ebenso durch Improvisationskonzerte auf sich aufmerksam gemacht wie durch seine konsequente Programmgestaltung auf dem Gebiet der zeitgenössischen Orgelmusik; dazu gehörten und gehören zahlreiche Uraufführungen u. a. von Peter Bares, Erik Janson, Johannes S. Sistermanns, Stefan Froleyks und Pèter Köszeghy. … Dominik Susteck hat die große spirituelle und künstlerische Tradition der musica sacra neu interpretiert und mit vielfältigem Ertrag bereichert. Er öffnet uns die Ohren zu bisher ungehörten Erlebnissen und Erkenntnissen im Zusammenklang seines Instruments mit dem kirchlichen Raum.“

Konzerte in Nürnberg, Mainz und Bern

Dominik Susteck gastierte am 11.6.18 auf Einladung von Folkert Uhde auf der ION Nürnberg sowie am 19.6.18 auf Einladung von Daniel Glaus im Berner Münster. Zudem nahm er am 21.-22.6. auf der Themenwoche „einfach himmlisch“ zur Kirchenmusik im Maxhaus Düsseldorf teil. Veit Pitlock spielte am 13.6. in der Hochschule für Musik und Tanz Mainz den Satz „Akkordecho“ aus „Zeitfiguren“ im Klassenkonzert von Gerhard Gnann unter Leitung des Gastdozenten Zsigmond Szathmáry.

Zimmermann in der Kölner Philharmonie

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4.5., 6.5.-8.5.18 Dominik Susteck spielt den Orgelpart von Bernd Alois Zimmermanns Musique pour les soupers du Roi Ubu (1962–67) zusammen mit dem Gürzenich Orchester Köln unter François-Xavier Roth in der Kölner Philharmonie. Eine Veranstaltung im Rahmen des Acht Brücken Festivals 2018. Live-Mitschnitt auf WDR 3 am 8.5.18. [hier nachhören]

Audinova Aschaffenburg

27.4.18 spielt Michael Sattelberger in St. Mariae Geburt Aschaffenburg auf Einladung von Pfarrer Markus Krauth Werke von Bruce Mather und Dominik Susteck.

Nacht zeitgenössischer Orgelmusik

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Am 19. und 20.4.18 findet die zweite Nacht der zeitgenössischen Orgelmusik in der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche und der Lutherkirche Berlin statt. Die Organisten Age-Freerk Bokma (Berlin),  Matthias Geuting (Essen) mit Evelin Degen (Düsseldorf), Flöte, Maximilian Schnaus (Berlin), Angela Metzger (München), Dominik Susteck (Köln), Orgel mit Rie Watanabe (Tokyo/Köln), Schlagzeug sowie die Gastkomponistin Charlotte Seither (Berlin) präsentieren ein umfangreiches, spannendes und aktuelles Programm. Moderatorin ist Dr. Margarete Zander, Organisation Berit Kramer.

 

Jesus, Sölle, Hare Krishna – Kreuzeskirche Essen

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Von Tuxyso /
Wikimedia Commons,
CC BY-SA 3.0, Link

Sonntag, 15.4.18, 18-21 Uhr: Dominik Susteck spielt in der Essener Kreuzeskirche auf Einladung von Kantor Andy von Oppenkowski im Rahmen der Veranstaltung „Jesus, Sölle, Hare Krishna _ Zeitzeugen erinnern sich an die 68er“ drei Sätze aus dem Orgelzyklus „Zeichen“. Mit auf dem Podium waren Dr. Frank Vogelsang, Superintendentin Marion Greve Pfr. Dr. Frank Peters und als Redner Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck. Eine Veranstaltung der evangelischen Akademie Rheinland und des Forum Kreuzeskirche Essen.

Forum neuer Musik

weichstille – brüllend
Konzert am 14.4.18 um 13 Uhr

Hans Joachim Hespos
Tambal (2003)
Traces de … (1972)
Santur (1972)
Luftschattengedichte (2011)
Batak (2015) UA
Sns (1975)

Eniko Ginzery, Cimbalom (Titel 1, 3, 5)
Dominik Susteck, Orgel (Titel 2, 4, 6)

Hans-Joachim Hespos (*1938, Emden). Studium der Pädagogik, Arbeit im Schuldienst. Als Komponist Autodidakt. Seit 1967 Kompositionsaufträge aus dem In- und Ausland. Komponiert „musikalische Extremsituationen“ und vertritt nonkonformistische Positionen. 1972 –73 Stipendiat der Villa Massimo, Rom. Lehraufträge und Gastprofessuren, u. a. an der Hochschule für Künste Bremen. 2005 Einrichtung des ‚hespos-Archivs‘ an der Akademie der Künste Berlin.

Berufung in die Orgelkommission der Zionskirche Berlin


Dominik Susteck wurde in die Orgelkommission der Zionskirche Berlin-Mitte berufen, die eine neue Orgel für zeitgenössische Musik entwerfen wird. Weitere Mitglieder sind Prof. Dr. Gunter Kennel, Reinhard Eggers und Maximilian Schnaus. Das Kuratorium besteht aus Unsuk Chin, Sandra Maischberger, Martina de Maiziere, Jörg Widmann, Prof. Michael Wolffsohn und Prof. Paul Zalewski. [mehr]

Orgelkonzert in Kyoto

Kyōto
Von 663highland, CC BY 2.5, Link

Am 17.3.18 um 14 Uhr auf Einladung von Jun Sagawa Orgelkonzert von Dominik Susteck in der Doshisha High-School in Kyoto, neue Orgel von Frank Weimbs, am 16.3.18 um 14 Uhr Lecture als Gesprächskonzert.

Orgel late night

27.1.18 ab 21 Uhr Orgelnacht in Düsseldorf: In der Reihe winterliche Orgelkonzerte mit Dominik Susteck, Markus Hinz, Odilo Klasen, Christopher Ritter und Martin Wistinghausen.

Neujahrsgruß mit einem Konzert von 2011

Neujahrsgruß mit einem Konzert von 2011 „Wege“ vom 3.4.2011 aus der Kunst-Station Sankt Peter Köln.

Silvesterkonzert mit Cage

Am 31.12.17 um 22.30 spielt Dominik Susteck Aslsp von John Cage, Stephan Kessler liest aus dem Buch „Silence“.

Gruß aus Biel/Bienne

Dominik Susteck spielt „Spuren“ am 16.11.2014 auf der winddynamischen Orgel (Konzept: Daniel Glaus, Organistin: Pascale von Coppenolle) der Stadtkirche Biel.

Antrittskonzert von 2007 online

Rückblick: Antrittskonzert vom 25.2.2007 in der Kunst-Station Sankt Peter, Dominik Susteck, Orgel.

Zeitfiguren

Die Studierenden der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg Sebastian Gress, Agustin Mejia Vargas, Veit Pitlok, Orgel, aus der Klasse Markus Rupprecht präsentierten das Werk „Zeitfiguren“ (2014) von Dominik Susteck am 9.12.17 im Lunchkonzert.

Aufführung in der Konstantin-Basilika Trier

Basilikakantor Martin Bambauer spielt „Strahlen“ aus „Zeitfiguren“ (2014) am Samstag, 18.11.17 um 18 Uhr auf der neuen Eule Orgel (IV/87) in der Konstantin-Basilika Trier als Gesprächskonzert zusammen mit György Ligetis „Volumina“.

Konzert in der Lutherkirche Spandau

Auf Einladung von Kantorin Erika Engelhardt spielte Dominik Susteck am Samstag, 11.11.17 beim Orgelcafé in der Lutherkirche Berlin-Spandau Werke von Johann Sebastian Bach und eigene Kompositionen. Die Hugo Mayer Orgel wurde 2015 erbaut und steht vorne hinter dem Altar.

Cage CD erschienen

FROZEN TIME

Der japanischen Musik nähert sich John Cage ausgehend von ihren Grundlagen im Zen-Buddhismus und dem Versuch, die Natur in ihrer Wirkungsweise nachzuahmen. Eine Folge ist die Entscheidungsfreiheit des Interpreten: Musikalisches Tempo kann dem inneren Rhythmus angepasst werden. „ASLSP“ steht für „As SLow aS Possible“ – der Interpret ist aber nicht nur frei hinsichtlich des Tempos, sondern auch bezüglich der Dynamik und Registrierung.

 

FROZEN TIME

John Cage – Organ2/Aslsp
Toshio Hosokawa – Cloudscape, Sen IV

Dominik Susteck, Orgel

Aufführung in der Kunstkirche K.I.C.K. Bochum

Dominik Susteck spielt am 7.10.17 zur Ausstellung von Judith Mann in der Kunstkirche Christ-König K.I.C.K. in Bochum, Steinring 34, 44789 Bochum.

Kölner Musiknacht – Orgel und Video

Multimedia zum Orgelzyklus „Zeichen“ von Dominik Susteck im Rahmen der Kölner Musiknacht am 30.10.17

Organist: Michael Sattelberger
Einführung: Dominik Susteck

Zu dem 30-minütigen Orgelzyklus ›Zeichen‹ von Dominik Susteck erschafft der Fotograf und Künstler Helmut Hergarten exklusiv für die Kölner Musiknacht eine visuelle Welt. Die sechs Sätze umfassende Komposition, die Michael Sattelberger an der außergewöhnlichen Orgel der Kunst-Station Sankt Peter interpretiert, sind mit den Titeln ›Morse‹, ›Funkfeuer‹, ›Schatten‹, ›Echos‹, ›Signal‹ und ›Geister‹ überschrieben. Die Orgelstücke enthalten versteckte außermusikalische Bezüge. So wird im ersten Satz das Zitat ›Öffne dich‹ aus dem Matthäus-Evangelium in Morsezeichen übersetzt. ›Funkfeuer‹ führt zum Pfeifen des Organisten.›Geister‹ enthält Zusatzinstrumente wie Rollschellen oder Schlüsselbund. Abstraktes und Konkretes vermischen sich, Bild und Klang verschmelzen zu einem spannungsvollen Dialog aus Differenz und Einheit.