Kölner Musiknacht – Orgel und Video

Multimedia zum Orgelzyklus „Zeichen“ von Dominik Susteck im Rahmen der Kölner Musiknacht am 30.10.17

Organist: Michael Sattelberger
Einführung: Dominik Susteck

Zu dem 30-minütigen Orgelzyklus ›Zeichen‹ von Dominik Susteck erschafft der Fotograf und Künstler Helmut Hergarten exklusiv für die Kölner Musiknacht eine visuelle Welt. Die sechs Sätze umfassende Komposition, die Michael Sattelberger an der außergewöhnlichen Orgel der Kunst-Station Sankt Peter interpretiert, sind mit den Titeln ›Morse‹, ›Funkfeuer‹, ›Schatten‹, ›Echos‹, ›Signal‹ und ›Geister‹ überschrieben. Die Orgelstücke enthalten versteckte außermusikalische Bezüge. So wird im ersten Satz das Zitat ›Öffne dich‹ aus dem Matthäus-Evangelium in Morsezeichen übersetzt. ›Funkfeuer‹ führt zum Pfeifen des Organisten.›Geister‹ enthält Zusatzinstrumente wie Rollschellen oder Schlüsselbund. Abstraktes und Konkretes vermischen sich, Bild und Klang verschmelzen zu einem spannungsvollen Dialog aus Differenz und Einheit.

CD Zeitfiguren erschienen

Dominik Sustecks (*1977) Werk „Zeitfiguren“ für Orgel solo entstand 2014 auf Anregung von Volker Karweg als Auftragskomposition des Erzbistums Paderborn (Kurator: Prof. Dr. Paul Thissen). Domorganist Tobias Aehlig hat beim Label Ambiente eine CD mit dieser Komposition herausgebracht, eingespielt an den Orgeln des Paderborner Doms. Ambiente Audio. ACD-2034.

orgel-mixturen

Bildschirmfoto 2013-04-06 um 11.53.30

Das Festival „orgel-mixturen“ findet zum 13. Mal ab September in der Kunst-Station Sankt Peter statt. Auf dem Programm stehen 9 Konzerte mit hochkarätigen Interpreten. Dominik Susteck wird das Werk des „Composers in Residence“ Eres Holz am 1. Oktober um 19.30 uraufführen. Herzliche Einladung.

Yasuko Chida gewinnt Publikumspreis


Beim 8. Internationalen Orgelwettbewerb Musashino-Tokyo hat Yasuko Chida am 17.09.17 den 4. Preis sowie den Preis des Auditoriums (Publikumspreis) errungen. Auf dem Programm stand unter anderem das Werk „Zeit“ aus „Zeitfiguren“ (2014) von Dominik Susteck.

KunstKulturKirche


1. August 2017 um 19 Uhr spielt der Organist Tobias Hagedorn den Orgelzyklus „Zeichen“ von Dominik Susteck in der KunstKulturKirche Allerheiligen, Frankfurt.

Sendung über Improvisation


Eine Sendung aus dem Jahr 2016 von Ingo Dorfmüller zum Nachhören.

orgel-mixturen 2017

Bildschirmfoto 2013-04-06 um 11.53.30

Das Festival „orgel-mixturen“ findet zum 17. Mal ab September in der Kunst-Station Sankt Peter statt. Auf dem Programm stehen 9 Konzerte mit hochkarätigen Interpreten. Dominik Susteck wird das Werk des „Composers in Residence“ Eres Holz am 1. Oktober um 19.30 uraufführen. Herzliche Einladung.

Zweimal in der Alten Kirche Langenberg

Dominik Susteck spielt auf Einladung von Kantor Peter Nowitzki am 8.7. und 19.8. in der Alten Kirche Langenberg jeweils eine Orgelmusik zur Marktzeit mit Werken von J. S. Bach, C. Franck, M. Kagel und eigenen Kompositionen. (Bildquelle: Sjokolade / Wikipedia)

Juli-Improvisationen bei Youtube

Forum neuer Musik im DLF

18.6.17 um 21.05 Uhr im Deutschlandfunk: Es verbindet zeitgenössische Musik mit zeitaktuellem Denken: Das „Forum neuer Musik“ des Deutschlandfunks bündelte in diesem Jahr Themen wie Klimawandel, atomare Rüstung, Humanität und postfaktisches Denken. Lectures, Diskussionen, Konzerte und Musiktheaterbeiträge standen unter dem Motto „Im Anthropozän“.

Am Mikrofon: Leonie Reineke und Ingo Dorfmüller

Die Performance „Peoples Age“ von und mit Ludwig Abraham und Andy Ingamells parodierte eine angebliche Wissenschaftsshow und lenkte den Fokus auf Leere und Täuschung im Entertainmentbetrieb. Gerald Eckerts großräumige neue Komposition „Melting away“ für Schlagwerk und Orgel war angeregt von Fotografien Camille Seamans in den Polarregionen der Erde: Angesichts ihrer Schönheit sei die Gefährdung der menschlichen Lebensumwelt mitzudenken. Beim Kölner Forum neuer Musik 2017 „Im Anthropozän“ versammelten sich künstlerische Produktionen, die die Gegenwart nicht aussparen.

Ludwig Abraham/Andy Ingamells
Peoples Age (UA), Performance mit Musik

Yasutaki Inamori
Canonic Scenes (UA)

Gerald Eckert
Melting away (UA)

Rie Watanabe, Schlagwerk
Dominik Susteck, Orgel

Aufnahmen vom 8. und 9. April 2017 aus der Kunst-Station Sankt Peter in Köln

Konzert mit Tobias Aehlig in Düsseldorf

am 17.06.2017 findet um 19.30 Uhr in der KATH. PFARRKIRCHE ST. ANTONIUS DÜSSELDORF-OBERKASSEL ein Antoniuskonzert mit Domorganist Tobias Aehlig (Paderborn) statt. Auf dem Programm steht u.a. die Sequens (1979) von Jan Welmers (*1937) sowie Dominik Sustecks Zeitfiguren (2014) mit den Sätzen Strahlen, Verschlungener Gang, Zeit, Leuchten, Akkordecho und Warten.

Improvisation in Kassel


Am 15.6. improvisierte Dominik Susteck auf Einladung von Kantor Eckhard Manz an der neuen Rieger-Orgel der Martinskirche Kassel, die einen Meilenstein im futuristischen Orgelbau bildet. Die Improvisationen fanden zeitgleich zur Dokumenta 2017 in Kassel statt und wurden von zahlreichen Interessierten aufgesucht.

Juni-Improvisationen auf Youtube

Deutschlandradio Kultur: Cage aslsp

Montag, 22. Mai auf Di. 23. Mai, 00:05 bis 1:00 Uhr: Deutschlandradio Kultur – Musik als Zeitstrahl. John Cage´s „Organ2/ASLSP“ in zwei Interpretationen Organ2/ASLSP komponierte John Cage mit der Aufführungsanweisung „as slow as possible/so langsam wie möglich.“ In einer Interpretation des Orgelprojekts Halberstadt wird das Stück seit 2001 in einer auf 639! Jahre angelegten Interpretation realisiert. Die Sendung stellt die Halberstädter Fassung einer „herkömmlichen “ Interpretation des Kölner Organisten Dominik Susteck gegenüber. Eine Sendung von Hubert Steins.

Konzerte in Aschaffenburg und Berlin

Auf Einladung von Pfarrer Markus Krauth spielt Dominik Susteck am 19.05.17 im Rahmen der Konzertreihe „Audinova“ in Maria Geburt, Aschaffenburg. Am 27.05.17 gastiert er in der Lutherkirche Berlin-Spandau im Rahmen des Evangelischen Kirchentages. Auf dem Programm steht jeweils Musik von Mauricio Kagel, Wolfgang Rihm, Gerd Zacher u.a.

Nacht zeitgenössischer Orgelmusik

cropped-IMG_0147.jpg

Freitag, 21. April 18-22.30 Uhr Berlin als Metropole zeitgenössischer Musik hat eine internationale Bedeutung. Weniger bekannt ist die Berliner zeitgenössische Orgelmusik. Einblicke in diese Szene gewährt die erste Nacht der zeitgenössischen Orgelmusik in der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche in Berlin. Eingeladen sind vier ausgewiesene Experten zeitgenössischer Orgelmusik: Thomas Noll, Maximilian Schnaus, Dominik Susteck und Michael Sattelberger. Ein Fokus der Nacht richtet sich auf Werke der Berliner Komponisten Martin Daske, Gabriel Iranyi und Markus Bongartz. Markus Bongartz präsentiert zudem eigene und fremde Werke für Violine. Durch die Veranstaltung führt Berit Kramer.

April-Improvisationen auf Youtube

Live-Mitschnitt vom 2.4.2017 in Sankt Peter Köln

Forum neuer Musik

Sonntag, 9.4. um 15.30 Uhr Abschlusskonzert des Forums neuer Musik mit Werken von Gerald Eckert (UA), Yasuko Inamori (UA) und Samir Odeh-Tamimi, Rie Watanabe, Schlagzeug und Dominik Susteck, Orgel Das Orgelstück, das Samir Odeh-Tamimi 2012 als Composer in residence des Deutschlandfunk und der Kunst-Station komponiert, steht am Beginn. Unüberhörbar spricht es von etwas Katastrophischem. Aber danach beginnt etwas neu – in Yasutaki Inamori’s Klangschalen-Musik spricht etwas ganz Anderes. In Gerald Eckerts vom Deutschlandfunk beauftragten und größer dimensionierten Abschlusswerk für Orgel und Schlagwerk schließlich artikuliert sich mit musikalischen Mitteln eine entscheidende Weichenstellung: Vom Zwang zur Beherrschung und Ausbeutung der Welt wechselt die Perspektive zu einer Verantwortungshaltung, zu Demut gegenüber dem Lebenden.

Konzert in Duisburg

Die katholische Kirchengemeinde Sankt Dionysius Duisburg veranstaltet vom 18. bis zum 26. März ihre Oscar-Romero-Woche. Damit wird an die Ermordung von Erzbischof Oscar Romero am 24. März 1983 erinnert. Für Donnerstag, 23. März, Beginn 19 Uhr, steht ein Orgelkonzert für Neue Musik mit Texten aus der Mystik mit Dominik Susteck, Organist in Sankt Peter in Köln, und Pfarrer Werner Knoor auf dem Programm.

„Zeichen“ für Orgel auf Youtube

Mitschnitt vom 22.1.17 Kunst-Station Sankt Peter. Interpreten: Tomislav Barbaric (I), Alexander Grün (VI), Natalie Mol (III), Tobias Seidel (IV+V), Matija Vudjan (II), Mitschnitt vom 22.1.2017, Kunst-Station Sankt Peter Köln Bild: Petra Kremer-Horster, Motiv: Steinmetzzeichen ca. 1600