April-Improvisationen auf Youtube

Live-Mitschnitt vom 2.4.2017 in Sankt Peter Köln

Forum neuer Musik

Sonntag, 9.4. um 15.30 Uhr Abschlusskonzert des Forums neuer Musik mit Werken von Gerald Eckert (UA), Yasuko Inamori (UA) und Samir Odeh-Tamimi, Rie Watanabe, Schlagzeug und Dominik Susteck, Orgel Das Orgelstück, das Samir Odeh-Tamimi 2012 als Composer in residence des Deutschlandfunk und der Kunst-Station komponiert, steht am Beginn. Unüberhörbar spricht es von etwas Katastrophischem. Aber danach beginnt etwas neu – in Yasutaki Inamori’s Klangschalen-Musik spricht etwas ganz Anderes. In Gerald Eckerts vom Deutschlandfunk beauftragten und größer dimensionierten Abschlusswerk für Orgel und Schlagwerk schließlich artikuliert sich mit musikalischen Mitteln eine entscheidende Weichenstellung: Vom Zwang zur Beherrschung und Ausbeutung der Welt wechselt die Perspektive zu einer Verantwortungshaltung, zu Demut gegenüber dem Lebenden.

Konzert in Duisburg

Die katholische Kirchengemeinde Sankt Dionysius Duisburg veranstaltet vom 18. bis zum 26. März ihre Oscar-Romero-Woche. Damit wird an die Ermordung von Erzbischof Oscar Romero am 24. März 1983 erinnert. Für Donnerstag, 23. März, Beginn 19 Uhr, steht ein Orgelkonzert für Neue Musik mit Texten aus der Mystik mit Dominik Susteck, Organist in Sankt Peter in Köln, und Pfarrer Werner Knoor auf dem Programm.

„Zeichen“ für Orgel auf Youtube

Mitschnitt vom 22.1.17 Kunst-Station Sankt Peter. Interpreten: Tomislav Barbaric (I), Alexander Grün (VI), Natalie Mol (III), Tobias Seidel (IV+V), Matija Vudjan (II), Mitschnitt vom 22.1.2017, Kunst-Station Sankt Peter Köln Bild: Petra Kremer-Horster, Motiv: Steinmetzzeichen ca. 1600

Februar-Improvisationen auf Youtube

Die Februar-Improvisationen 2017 sind auf Youtube zum Nachhören, Livemitschnitt vom 4.2.17
Dominik Susteck – Eis (Scherben, Einsamkeit, Kernschmelze, klarer Himmel, Eisbrecher, Nacht)

Aufführung in Regensburg

27.01.17 Aufführung der Komposition „Zeitfiguren“ für Orgel solo von Dominik Susteck in der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg in dem Festival „Erstmalneues“ (Gesamtleitung Kunibert Schäfer). Es spielten drei Studierende der Orgelklasse von Markus Rupprecht: Agustin Mejia Varga, Sebastian Greß und Veit Pilok.

Penderecki – Lukaspassion

03.02.2017, 20.04 – 22.00 Uhr | WDR 3 mit Dominik Susteck an der Orgel der Essener Philharmonie:

Passio et Mors Domini Nostri Iesu Christi Secundum Lucam, Lukaspassion von Krzysztof Penderecki
Christus: Jaroslaw Brek, Petrus/Pilatus/Dieb: Bart Driessen, Olga Pasichnyk, Sopran; Thomas Büchel, Sprecher; Philharmonischer
KammerChor Essen; Knabenchor Hannover; Kettwiger Bach-Ensemble; Kölner Kantorei; Folkwang Symphony, Leitung: Krzysztof Penderecki
Aufnahme aus der Philharmonie Essen

3x Zeichen mit Studierenden der BKMS

Werkstattkonzert – Orgel

Freitag, 20.1.17, 19 Uhr
St. Mariä Geburt, Althofstraße, 45468 Mülheim/Ruhr

Samstag, 21.1.17, 19.30 Uhr
St. Mariä Empfängnis, Holbeinstraße, 45147 Essen-Holsterhausen

Sonntag, 22.1.17, 16 Uhr
St. Peter, Jabachstraße, 50676 Köln

Studierende der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen,
Tomislav Barbaric, Alexander Grün, Natalie Mol, Tobias Seidel, Matija Vudjan spielen den Orgelzyklus „Zeichen“ von Dominik Susteck

– Auftragskomposition der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen –

Eintritt frei!

Die Komposition „Zeichen“ als Kompositionsauftrag der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen wurde am 5. Oktober 2016 im Essener Dom uraufgeführt. Anlass war das Jubiläum „50 Jahre Bischöfliche Kirchenmusikschule Essen“, das mit mehreren Veranstaltungen unterschiedlichen Charakters auf sich aufmerksam macht. 2017 wird zu drei Folgeaufführungen in Mülheim, Essen und Köln eingeladen.

Das Orgelwerk „Zeichen“ besteht aus 6 Sätzen mit einer Gesamtspieldauer von 30 Minuten. Neben herkömmlicher Spielweise finden sich auch unkonventionelle Spieltechniken in der Musik. In „Morse“ findet sich ein als Morsezeichen verklausuliertes Zitat: „Öffne dich“. „Funkfeuer“ ist ein gestreutes Signal, dass Flugzeugen die Orientierung bietet. In diesem Satz pfeift der Organist zu seinem Spiel. In „Schatten“ huscht der Spieler über die Tasten. „Echos“ spielt mit den Manualen, „Signal“ mit Repetitionen und in „Geister“ bedient der Organist verschiedene Zusatzinstrumente wie Tambourin oder Rollschellen.

CD mit Werken von Gabriel Iranyi

iranyi-cd

Die CD „Wie man zum Stein spricht“ mit Werken von Gabriel Iranyi ist beim Berliner Label Kreuzberg Records erschienen. Die CD entstand beim Forum neuer Musik des Deutschlandfunks 2016 zum Thema „jüdische Identitäten“. Es musizieren Sabine Akiko Ahrendt (Violine) und Dominik Susteck (Orgel). [mehr]

Kagel-Rezension

Wergo 73452. Dezember 2016: „Whistles, yells and guttural hollers produced by the assistants are like hymns from hell that fuse with stabbed clusters, slipstreams of compacted atonal lines and melting glissandi, otherworldly sounds that invoke the terror that would undoubtedly be unleashed if angels really did descend to Earth, or gargoyles crawled down cathedral walls.“ Philip Clark

John Cage – aslsp

2015 wurde die Komposition Organ2/ASLSP von John Cage an der Orgel von Sankt Peter zusammen mit Werken des Japaners Toshio Hosokawa von Dominik Susteck für den Deutschlandfunk eingespielt und produziert.

Um diese CD beim Label Wergo zu veröffentlichen, wird eine Spende oder Vorbestellung an die Kölner Rubens Gesellschaft e.V. erbeten.

Kagel in der Silvesternacht

Am 31.12.2016 findet um 22.30 Uhr in der Kunst-Station Sankt Peter Köln das traditionelle Silvesterkonzert statt. Auf dem Programm stehen Orgelwerke von Mauricio Kagel. Der argentinische Komponist schrieb 1962 die berühmte Komposition „Improvisation ajoutée“, die neben herkömmlichem Orgelspiel Zusatzaktionen wie Klatschen, Schreien, Singen oder Lachen enthält. Die vom Theater inspirierten Elemente schwanken zwischen humorvollen und apokalyptischen Stimmungen.

 

In seine „Phantasie mit obbligati“ (1967) wird der Arbeitsalltag eines Organisten nachgezeichnet. Kagel lässt den Organisten das hinzugefügte Tonband selbst erstellen. Es erklingen die Kölner U-Bahn, die Glocken von Sankt Peter und sogar Pater Werner Holter. Es musizieren Dominik Susteck (Orgel) sowie Tobias Hagedorn und Boris Heinrich (Registranten). Die Musik ist bei Wergo (WER 73452) mit den genannten Interpreten veröffentlicht. Silvester wird außerdem zum Umtrunk eingeladen.

orgel-mixturen 2016 im DLF

Am 11. Dezember 2016 um 21.05 Uhr portraitiert Ingo Dorfmüller das Festival orgel-mixturen mit den Konzerten von Dominik Susteck und Michael Sattelberger. Es werden u.a. die Werke von Anna Korsun (Composer in Residence des DLF und der Kunst-Station Sankt Peter) sowie von Ansgar Beste sowie der neue Orgelzyklus „Zeichen“ von Dominik Susteck gesendet.

Tübingen St. Johannes

Michael Sattelberger spielte am 1.12.16 im Wechsel mit der Schola Gregoriana Tübingen unter der Leitung von Wilfried Rombach die Komposition „Zeitfiguren“ von Dominik Susteck in St. Johannes, Tübingen.

Penderecki – Lukaspassion

13. November 2016 um 15 Uhr in der Essener Philharmonie im Rahmen des Now-Festivals (Kuration Günter Steinke/Philharmonie Essen): Auf Einladung von Roland Maria Stangier spielt Dominik Susteck den Orgelpart von Krzysztof Penderecki „Lukaspassion“ mit dem Orchester der Folkwang-Universität Essen, dem Kettwiger Bach-Ensemble (Wolfgang Kläsener), dem Philharmonischer KammerChor Essen (Patrick Jaskolka), der Kölner Kantorei (Georg Hage) und der Knabenchor Hannover (Jörg Breiding), Einstudierung Maciej Tworek, Leitung Krzysztof Penderecki.

Warburger Orgelherbst

Am 30. Oktober spielt Dominik Susteck zusammen mit der Cellistin Claudia Schwarze ein Programm mit Werken von Guabidulina, Schnittke, Reger u.a. auf Einladung von Volker Karweg beim Warburger Orgelherbst.

Kagel auf rbb-Kultur

Margarete Zander stellt die CD Mauricio Kagel – Improvisation ajoutée im Rahmen der Sendung „Musik der Gegenwart“ auf dem Kulturradio rbb am Mittwoch, 24.10.2016 zwischen 21.03 – 22.00 Uhr ausführlich vor. Sie zitiert u.a. den Organisten Friedemann Herz: „Ein umwälzender Aufbruch für das königliche Instrument ereignete sich unerwartet in den frühen 60er Jahren und er kam aus einer Richtung, die niemand vermutet hätte: Volumina (1961/62) von György Ligeti, Improvisation ajoutee (1961/62) und Phantasie für Orgel mit Obbligati von Mauricio Kagel, Interferenzen (1961) des Schweden Bengt Hambraeus. Ex nihil existierte eine Orgelmusik, die mit dem alten ideologisierten und oft missbrauchten Instrument nichts mehr zu tun hatte. Eine neue Welt tat sich auf, das zuweilen gettoisierte Instrument atmete auf.“

Orgelkonzert in der Annakirche Aachen

Auf Einladung von Kantor Klaus-C. van den Kerkhoff spielte Dominik Susteck am 12. Oktober in der Annakirche Aachen ein Programm mit Werken von Kagel, Rihm, Susteck und Zacher.

Uraufführung des Orgelzyklus „Zeichen“

Am 5.10. führten Studierende der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen den Orgelzyklus „Zeichen“ von Dominik Susteck im Essener Dom auf. Domorganist Sebastian Küchler-Blessing moderierte das Programm. Beteiligt waren folgende Interpreten: Tomislav Barbaric, Alexander Grün, Lukas Kowal, Natalie Mol, Tobias Seidel, Matija Vudjan. Das Werk ist eine Auftragskomposition der Bischöflichen Kirchenmusikschule (Ltg. Jörg Stephan Vogel) anlässlich des 50jährigen Jubiläums für die nebenberuflich tätigen Organistinnen und Organisten. Das Vorwort schrieb Msgr. Dr. Michael Dörnemann (Leiter des Dezernates Pastoral, Bistum Essen).

orgel-mixturen 2016

Das Festival „orgel-mixturen“ enthält 16 Orgelkonzerte, die teilweise mit den Lunchkonzerten kombiniert sind. In der Festwoche am 2.10. spielte Dominik Susteck unter anderem ein Werk von Anna Korsun (UA) sowie zusammen mit Ansgar Beste (UA). Weitere Konzerte mit Wolfgang Kogert, Michael Sattelberger und Zsigmond Szathmáry präsentierten eine Vielzahl unterschiedlicher Musik.